1932 wurde die Weinkellerei Spielmann in der Fischergasse in Wertheim gegründet, heute handeln wir bereits in der dritten Generation mit Wein. Als mein Großvater damals seine Gründungsanzeige in der örtlichen Zeitschrift verkündete, war es Ihm besonders wichtig, daß er

 

„den höchsten Ansprüchen seiner werten Kundschaft“

 

gerecht wird. Im Grunde hat sich bei uns eigentlich nichts geändert. Wir versuchen bei allen Weinen ein Optimum an Qualität zu präsentieren, daß auch dem jeweiligen Preisgefüge Rechnung trägt.

Wein sollte ein Spiegel seiner Herkunft sein. Aus der ganzen Vielfalt der Weinwelt stechen besonders solche Weine hervor, die Charakter zeigen. Solche die den Boden, die Tradition und das jeweilige Kleinklima in einzigartiger Weise wiedergeben. Man verfällt in den ersten Jahren des Verkostens natürlich gerne den leichter zugänglichen, alkoholischen etwas süsslichen Vertretern, aber nach einem gewissen Lernprozess, kam ich einfach immer wieder auf die „Klassiker“ zurück. Für mich ist eben ein richtig guter erdiger Silvaner aus Franken, ein nach Trüffel duftender Nebbiolo aus Piemont, ein Sauvignon Blanc mit Paprikaaromen von der Loire und ein nach Haselnuss duftender Chardonnay aus dem Burgund sowie der nach Brioche duftende Champagner nicht zu ersetzen. Diese Authentizität der Weine ist vor allem im benachbarten Frankreich in einer aussergewöhnlichen Vielfalt gegeben. Warum also Kopien dieser Originale trinken, wenn es oft nicht einmal preislich interessanter ist? Sowie es schwierig ist eine Kopie eines Rheingau Rieslings oder eines Franken Silvaners herzustellen, so leicht ist es eben beste europäische Originale bei uns zu bekommen.

 

Dabei ist das Wort „preiswert“ ein sehr wichtiger Faktor.

Wenn man den höchsten Ansprüchen genügen will, heißt das für uns, daß wir für den Kunden der einen guten Rotwein für jeden Tag braucht den passenden Wein parat haben, wie eben auch die Flasche die nur an den Feiertagen im Kreise sehr guter Freunde aufgemacht wird. Jedes Mal bekommt unser Kunde einen Wein von einem der besten Winzer der jeweiligen Region, manchmal sogar vom Besten und das eben zu sehr preiswerten Konditionen im jeweiligen Preisgefüge.

Wir arbeiten nahezu ausschließlich, mit Weingütern zusammen, die familiengeführt sind.Die jeweiligen Winzer zählen in Ihrer Region, immer zu den führenden Weinbaubetrieben.

 

Wie kann man das behaupten?

 

 Für unsere Selektion ist nicht ausschlaggebend, ob wieder einmal ein wichtiger Weinkritiker, viele Punkte oder Sternchen verteilt. Dies kommt zwar häufig vor und wir sind natürlich auch stolz darauf. Allerdings unterscheiden wir uns ganz klar, von Weinhändlern, die nur nach Punkten einkaufen, damit sozusagen als „Spekulanten“ handeln, indem wir uns für den Winzer entscheiden und regelmäßig seine Weine kaufen.

 

 Als Maßstab ist viel wichtiger, Referenzen in der guten Gastronomie zu haben, also die Präsenz auf den besten Weinkarten. Auf den vielen Reisen durch die Weinbaugebiete, unterhält man sich natürlich, mit den Sommeliers und Restaurantbesitzern vor Ort. Das sind leidenschaftliche Weinliebhaber, die vor allem das Wohl des Gastes und die perfekte Harmonie zwischen guter Küche und gutem Wein im Visier haben. Wenn dann, immer wieder die gleichen Weingüter, in vielen verschiedenen Restaurants auftauchen, kann man getrost behaupten, dass diese Winzer zu den Besten der Region zählen.

Des weiteren ist uns ein großes Anliegen, dass regional-typische Weine erzeugt werden.

 

So wie der Champagner seine „Brioche-Aromen“ hat, sollte ein Sancerre eben nach Paprika & Stachelbeere und ein Chianti nach Wildkirschen duften. Die Arbeit im Weinberg und im Keller, im Einklang mit der Natur, ist uns sehr wichtig. Allerdings ist nachhaltiges Wirtschaften, bei guten Winzern, eher selbstverständlich und bedarf nicht gleich eines „Bio-Zertifikates“. Im übrigen sind wir der Meinung, dass „BIO“ als Begriff viel zu oft missbraucht wird.

Vielleicht sollte man in Zukunft noch mehr auf „Qualität & Genuss“ in ökologischem Einklang achten und gleichzeitig bereit sein, etwas mehr dafür auszugeben. Vielleicht verschwindet ja dann irgendwann, der ganze „Weinsee“, im Billigsegment, der nur an reine Getränkeindustrie erinnert, aber mit seriösem, ehrlichem Wein als Kultur & Genussprodukt nichts mehr zu tun hat.

 


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